Die Akupunktur wurde erstmals im Jahre 90 v. Chr. in der Biografie eines Wanderarztes erwähnt. Durch feine Nadelstiche an präzise definierten Punkten können körperliche Beeinträchtigungen beseitigt oder vermindert werden.

Nach neuesten Erkenntnissen des anerkannten Universitätsklinikums Charité in Berlin handelt es sich bei der jahrtausende-
alten Heilmethode um ein Behandlungsverfahren, dessen Effizienz wissenschaftlich erwiesen ist.

Im Jahr 2000 initiierte die Techniker Krankenkasse gemeinsam mit den Ärzten der Charité eine breit angelegte Studie, mit der Aufgabe, die Therapiesicherheit der Akupunktur zu erforschen. An diesem Akukuptur-Modellversuch nahmen ca. 160.000 Versicherte teil. Bereits heute zeigt ein Zwischenergebnis, dass sich bei 80–90% der Menschen Schmerzen und Beschwerden nach einer Akupunktur verringern. Die Studie läuft noch weiter bis ins Jahr 2008.

Unsere Einsatzgebiete für die Akupunktur:

  • Heuschnupfen/Allergien
    Hier eignet sich besonders die Ohrakupunktur. Erreicht werden kann eine Minderung der mit der Schleimhautreizung verbundenen Absonderungen (Sekretion) und Schleimhautabschwellung sowie eine Minderung von Juckreiz
  • Es gibt Akupunkturpunkte mit unmittelbarer Wirkung auf die Nasenatmung
  • Akupunkturpunkte können als Zusatztherapie zur allgemeinen Abwehrsteigerung stimuliert werden
  • Bei Asthma bronchiale ist ein frühzeitiger Behandlungsbeginn innerhalb der ersten zwei Jahre für ein gutes Ergebnis ausschlaggebend
  • Hauterkrankungen werden über Punkte des ersten Meridianzyklus behandelt. Indikationen sind: Neurodermitis und Schuppenflechte

Die Akupunktur ist bereits für Kinder ab acht Jahren geeignet.